Historie

1973 – DIE GRÜNDUNG

Am 13. Januar 1973 wurde der Verein Motorsportfreunde Freising `73 im Hofbräukeller zu Freising gegründet. Weder die Zahl 13, noch die Ölkrise oder gar das Sonntagsfahrverbot schreckten die damaligen Motorsportbegeisterten von diesem Vorhaben ab. Die Gründungsmitglieder waren Emma und Peter Rasshofer, Georg Dreyer, Maria und Albert Grandl, Rudolf Lachner, Anton Niesner, Rudi Reinmoser, Jürgen Samson, Klaus Woda, Simon Wiesheu, Georg Sixt, Georg Polz, Sepp Eisenberger und Jürgen Gurr. Ausgangspunkt waren aber die Treffen in und um die Texaco Tankstelle an der Münchner Straße in Freising. Der damalige Pächter, Slalom- und Bergfahrer Peter Rasshofer, traf sich dort immer mit etwa 10 bis 12 motorsportbegeisterten Freunden. So kam man im Winter 1972/1973 auf die Idee einen Motorsportverein zu gründen.
Bei der Namensfindung bestand man auf das Wort „Motorsportfreunde“, denn den damaligen Gründern ging es besonders um die Pflege der Kameradschaft und Freundschaften rund um den Motorsport. Als motorsportlicher Dachverband wurde nicht der ADAC sondern der NAVC ausgewählt, denn der Nachbarverein Freisinger Bär war ja bereits beim ADAC. Beim NAVC blieb man allerdings nur die ersten 3 Jahre. Danach schloss man sich wie die meisten Vereine in Südbayern endgültig dem ADAC an. Damals waren 20 Mitglieder im neu gegründeten Motorsportverein und die verfügten über ein Gesamtvermögen von 500 DM. Am 26. September 1973 ging man zum Notar in Freising und Peter Rasshofer wurde erster Vorstand des Vereins. Georg Dreyer und Klaus Woda wurden zu Stellvertretern. Die Hauptaktivitäten lagen neben verschiedensten geselligen Ausflügen zu allen Jahreszeiten hauptsächlich im Orientierungssport, Gaudifahrten und dem Slalomsport. Schon nach wenigen Jahren traf man sich traditionell am Dienstag zum Clubabend. Das Lokal war damals die „Sportgaststätte Savoyer Au“.

DIE 70ER JAHRE

Bereits im Jahr 1974 veranstaltete der MSF Freising seine erste Motorsportveranstaltung. Nach dem der Verein durchwegs aus Slalombegeisterten bestand, war es naheliegend einen Slalom auf dem Gelände des Einkaufszentrums „Park-Kauf“ zu veranstalten. Damals noch als NAVC-Mitglied starteten am Sonntag den 28. Oktober die Motoren. Kleiner Sponsor der Veranstaltung war damals Simca-Chrysler. Über 220 Teilnehmer drehten bis tief in die Nacht ihre Runden. Obwohl nach und während dieser Veranstaltung 67 Anzeigen wegen Lärmbelästigung eingingen, wollte man im darauffolgenden Jahr 1975 doch gleich zwei Slalomveranstaltungen durchführen. Freising kam als Veranstaltungsort nicht mehr in Frage und so zog es den Verein nach Aufkirchen bei Erding. Danach ließen die Vereinsaktivitäten etwas nach. Ja der Verein wäre beinahe aufgelöst worden. Trotzdem wurden Orientierungs- und Gaudifahrten organisiert. Etwas später veranstaltete man auf dem Gelände der Firma Texas-Instruments noch zwei Slalomveranstaltungen. Ein schneller Slalomfahrer aus den eigenen Reihen war damals Albert Grandl, der sich in der Slalomszene mittlerweilen einen Namen gemacht hatte als schneller Slalomspezialist. Er gehörte mit Wolfgang Solminska zu den Hauptorganisatoren in puncto eigene Slalomveranstaltungen beim MSF Freising. In der Szene des Orientierungsportes war Wolfgang Burischek das Aushängeschild des Vereins durch fast immer vordere Platzierungen. Im November 1974 veranstaltete der Verein eine „Bayerische Starparade“ im Lerchenfelder Hof in Freising. Neben einigen unbekannten Schauspielern und Musikern waren auch die damals populären Humoristen Kathi Prechtl und Schorsch Blädel im Programm. Schirmherr war der Freisinger Oberbürgermeister Dr. Schäfer. Fester Bestandteil im Winter war immer ein Skiausflug meist nach Zell am See zu einem dort befreundeten Motorsportclub. Die frühen 70iger Jahre endeten mit dem bereits erwähnten Anschluss an den ADAC Südbayern in München. 1976 kamen Veranstaltungen wie die „1.Mai Fahrt“ dazu, besser bekannt als „Goldene Brez`n“, ausgerichtet vom Bäckermeister Sepp Eisenberger. Auch die Vatertagsausflüge wurden fester Bestandteil des geselligen Lebens der Motorsportfreunde. 1976 und 1977 veranstaltete der MSF die „Freisinger Sportwagen und Motorradausstellung. Die Hauptverantwortlichen waren Simon Klaus, Jürgen Gurr, Georg Polz, mit Schirmherr und Oberbürger- meister Dr. Schäfer. 1977 brachten es die Freisinger fertig, neben diversen hochkarätigen Rundstreckenautos wie einen Gruppe 5 BMW 320, auch das Siegerauto von der Rallye Monte Carlo, einen Lancia Stratos, in die Ausstellung zu holen. Mit Prinz Leopold von Bayern hatte man nicht nur einen prominenten Gast und Motorsportler sondern auch jede Menge Freibier von des Prinzens Sponsor „Warsteiner“. Auch bei den Vorständen hat sich etwas getan. Nachdem Jürgen Gurr der Nachfolger von Peter Rasshofer wurde, hatten die Mitglieder 1977 Klaus Woda als ihren neuen Vorstand gewählt. Langsam aber sicher zeigten sich erste Rallyefahrer im Verein. Die VW Golffahrer H.M. Hoffmann und Simon Klaus fuhren in Bayern Rallies, aber auch Läufe zur Deutschen Rallyemeisterschaft. Die damalige Servicemannschaft der Golf Truppe bestand aus Reinhard Paulus und Rudi Reinmoser. 1977 trat Erwin Weber mit 18 Jahren in den Club ein. Auch er begann zusammen mit Wolfgang Wagner bei Orientierungs- und Gaudifahrten als Teilnehmer und noch ahnte niemand welche motorsportliche Karriere er vor sich hatte. In den Jahren 1978 bis 1980 wurde vom MSF die sogenannte bm-Rallye ausgerichtet. Immer für 3 Jahre vergaben die Bayerischen Motorenwerke an einen Verein die Aufgabe eine Orientierungsfahrt zu organisieren. Diese recht umfangreiche Aufgabe wurde von BMW großzügig honoriert, wie man in den alten Unterlagen nachlesen kann. Besonderheit an dieser Veranstaltung, es gab 3 Startorte, München, Landshut und Dingolfing. Aus einem Protokoll einer Vereinsausschußsitzung vom 27.12.1977 ist zu lesen, dass einstimmig beschlossen wurde folgende Mitglieder wegen Nichtbezahlens des Clubbeitrages auszuschließen. Deutsch Rudolf, Erich Pöschl, Ralf Stingl und Antonio Celotto. Einstimmig erging auch der Beschluß diese Mitglieder auf clubeigenen Veranstaltungen mit einem Startverbot zu belegen. 1978 entsteht das MSF-Journal. Die Vereinszeitung des MSF Freising. Bis etwa 1981 werden knapp 10 Hefte in Din A 5 gedruckt. Informationen über Veranstaltungen, Vorworte, Bilder, Werbung, Kleinanzeigen und vieles mehr wird als Inhalt durch die Mitglieder gefüllt. Es ersetzte das heutige Internet und ließ auch Mitglieder die nicht jeden Dienstag zum Stammtisch kamen am Clubleben teilhaben. Schwesterzeitschriften der damaligen Zeit waren der Co-Pilot des MSC 12 oder das Magrazin der Scuderia Magra. 1978 war der MSF Freising `73 kräftig im Orientierungsport tätig. An der Oberlandrunden Orientierungsmeisterschaft 1978 beteiligten sich Ingrid Lukas mit Arno Zimmermann, Rudi Reimoser, Werner Schmid, Reiner Paulus, Gottfried Burischek, Klaus Woda, Leonhardt Wantscher, Herbert Dombrowski und Stefan Hoffmann um nur einige zu nennen. Im Gaupokal des Orientierungssportes führten nach 5 Läufen die Freisinger Adolf Eichler und Hans Deuter die M-Klasse an, und in der A-Klasse führte Gottfried Burischek. Aus dem Protokoll vom 6.9.1978 ist zu lesen, dass Herr Woda mit Herrn Herrmann und Herrn Reinmoser bezüglich der Rallye München-Wien-Budapest nochmals den betroffenen Moosburger Anwohnern den Streckenverlauf der Wertungsprüfung erklären. 1979 gewinnen Hans Kögl und Martin Summerer die Münchner Nachwuchsrunde. Hans-Michael Hoffmann und Simon Klaus werden Landkreissportler des Jahres 1979. Dritter Sportleiter nach Werner Schmid und Rudi Reinmoser ist Erwin Weber.

DIE 80ER JAHRE

Im Jahr 1980 rückten Rallies in den Focus des MSF Freising. Nicht nur dass der Verein immer mehr Rallyefahrer unter seinen Mitgliedern hat, es reift der Wunsch nach eigenen Rallies die im Verein veranstaltet werden. 1980 gewinnt Erwin Weber den Opel Nachwuchscup auf einer C-Kadett Limousine, nach Peter Holub der im Jahre 1979 den Cup gewann. Eine Förderung von Opel beginnt mit einem 2-Liter Opel Ascona B für das Team Erwin Weber/Öchsner die mit einem 5. Platz in der Deutschen Rallyemeisterschaft 1981 endet. Legendär war auch das Fußballspiel gegen den Freisinger Bär. Der Nachbarverein kämpfte aber mit unlauteren Mitteln. Während beim MSF nur untalentierte Motorsportler die Elf stellten bediente sich der Freisinger Bär hochmotivierter Regionalspieler aus den umliegenden Gemeinden. In diesen Jahren waren die gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins fast auf dem Höhepunkt. Neben allen motorsportlichen Aktivitäten hatte man immer noch harte Einsätze auf Faschingsbällen, beim Skifahren, Vatertagsausflügen und Sommerfeste im Programm auf denen die Mitgliedern mit Freude dabei waren. Aus dem Protokoll der Vorstandssitzung aus dem September 1981 geht unter anderem hervor, dass Sweatshirts für die Mitglieder angeschafft werden sollen. Es wurde beschlossen das von den Nachbarvereinen AMC Moosburg und MC Altomünster je ein stimmberechtigtes und beratendes Mitglied zu den Vorstandsitzungen und Generalversammlungen eingeladen werden sollte. Mitglied Glatt schlägt vor irgendeine wichtige Person zu den Clubabenden einzuladen, um auf den Verein aufmerksam zu machen. Erwin Weber schlägt vor ein Sicherheitstraining durchzuführen um ebenfalls in der Öffentlichkeit für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Herr Reinmoser will als Sportleiter zurücktreten, die Gründe lägen im privaten Bereich und außerdem lasse die Unterstützung der Mitglieder zu wünschen übrig. 1981 findet neben einer Clubrallye auch die Ausrichtung der 1. Kontron Rallye 200 in Freising statt. Diesen Rallyetyp führte die ONS und der ADAC damals gegen Ende 1980 ein. Die Vereinsführung mit Zustimmung der Mitglieder entschied dieses Projekt durchzuführen. Sehr früh wurden befreundete Vereine wie der AMC Moosburg, MSC Altomünster oder die Scuderia Magra mit ins Boot geholt. Die Hauptarbeit allerdings leistete Wolfgang Wagner als Sportleiter. Bei Streckenauswahl und Sponsorverhandlungen half Erwin Weber. Als zusätzliche Schwierigkeit erwies sich die durchgeführte Clubrallye im Juli des gleichen Jahres, die auch noch mit einem Verlust von 1298 DM abgeschlossen wurde. Aber auch mit Theo Supparitsch, Rudi Reinmoser und Gottfried Burischek waren noch ein paar starke Mitarbeiter zu den Rallyevorbereitungen gekommen. In der Firma Kontron fand man einen guten Veranstaltungssponsor. Die Behörden und die Bundeswehr legten dem Verein ebenfalls keine Steine in den Weg. Die Pokale wurden bei der Firma Schölderle bestellt, der Zeitobmann hieß Zieglgänsberger. Sämtliche Druckerarbeiten wurden in der Hausdruckerei der Firma Kontron erledigt. 500 Ausschreibungen wurden gedruckt und verschickt. Am 3. August 1981 fand noch beim Fischerwirt in Neufahrn eine Funktionärsbesprechung statt, bei der fast alle Eingeladenen teilnahmen. Ein Unwetter kurz vor der Veranstaltung hätte beinahe noch die WP 5 ins Wanken gebracht. Aber zu guter Letzt lief alles doch wie am Schnürchen. Gut 80 Nennungen gingen damals ein. Rallyeleiter Wolfgang Wagner mit seinem Stellvertreter Gottfried Burischek konnten dann am Samstag den 29. August 1981 noch 67 Teilnehmer an den Start gehen lassen. Zwei Teilnehmer schafften die Technische Abnahme die Manfred Romeni und Christian Jahoda durchführten leider nicht. An den Start gingen auch die damals Führenden der Rallye 200 Trophäe Josef Gallerdörfer/Georg Held auf Opel Kadett. Die Rallye hat nach 5 Wertungsprüfungen Hans Härtl mit Beifahrer Gerhard Weiss, alias Pfluftl gewonnen. Zweiter wurden die BMW-Fahrer Unterbuchberger/Twerserer und Wirth/Grätzl auf Alfa Romeo. Die Veranstaltung verlief bis auf ein paar Kleinigkeiten ohne Probleme. Die damaligen Sportkommissare waren O.K Klemenz und Gunnar Rehfeld. Obmann der Streckensicherung Charly Hölzlwimmer. Das Freisinger Tagblatt berichtete damals mit einem halbseitigen Bericht und der Überschrift „Freising im Banne der Motoren und Geschwindigkeit“. Die letzten Arbeiten waren das Erstellen der Ergebnislisten und deren Versand. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass Michael Glatt aus den Reihen des MSF als Faschingsprinz Michael der Erste zusammen mit einer unbekannten Beate der Ersten im Jahr 1981 brillierte.
1981 waren Hans Kögl mit Beifahrer Jahoda fester Bestandteil der bayerischen Rallyeszene. Ob Oberlandrunde oder Rallye 200 Trophäe die Beiden waren überall zu finden. Selbst auf der 3-Städte Rallye war das Team die nächsten Jahre, damals noch mit Freundin Gabi Wiesheu. Das Team Hofmann/Burischek gewinnt die Clubrallye des MC Würmtal. Theo Supparitsch, der für diese Rallye noch extra eine kurze Hinterachse in sein Auto einbaute, wurde Opfer einer vorher angelegten Testfahrt und verunfallte auf der Autobahn bei Günzenhausen. Als neue Mitglieder tauchten in der Zeit bereits Namen auf die man heute noch kennt, Stefan Lederer und Klaus Kronawitter besser bekannt als „Sagler“. Beim Durchlesen der Protokolle fällt auf, dass in den frühen 80er Jahren der Verein bemüht war für sich und sein Umfeld möglichst viele Veranstaltungen durchzuführen um für alle Seiten interessant zu sein. So wurde angeregt Fahrradtuniere durchzuführen, ja sogar gemeinsame Faschingsbälle mit umliegenden Motorsportclubs, sogenannte „Motorsportbälle“ waren geplant. Erwin Weber geht derweil zielstrebig und schnell auf seine Motorsportkarriere zu.  Bei Opel immer noch unter Vertrag fährt er in der Deutschen Rallyemeisterschaft zusammen mit Gunther Wanger zuerst einen Opel Ascona 400, später einen Opel Manta 400. 1982 wird es schon ein dritter Platz und im Jahr 1983 bereits der Vizetitel. Richard Rank, Theo Supparitsch, „Sagler“, Ziegeltrum Gottfried, Sumsi, Michael Glatt sind jetzt die aktiven Rallyefahrer die privat mit wenig Aufwand in den Bayerischen Wäldern ihr Unwesen treiben. Sie lösen die erste Generation ab wie Arno und Ingrid Zimmermann, Jürgen Gurr, Sepp Eisenhofer, Wantscher Leo, Eichler Adi, Deuter Hans, Egolf Ludwig und Gottfried Burischek. Die Marke Opel setzt sich im Verein durch. Alles was günstig Rallyesport betreiben will steigt auf diese Marke um, vielleicht auch weil man im Autohaus Wutzer mit Hans Kögl immer einen hilfsbereiten Opelhändler in der Nähe hatte. Im Januar 1981 gibt es wiedermal eine Episode um Theo und einigen anderen Clubmitgliedern. Auf einer der vielen Teststrecken die sich der MSF Freising im Umland ausgesucht hatte, wollte man an einen sonnigen Januartag die Sprungeigenschaften der Rallyeautos über Kuppen testen. Bei Niederding fand man eine geeignete Stelle. Neben Theo waren aber auch noch Peter, Stanley, Hofmann mit Andrea, Stege mit Beifahrer Günter, Michael Glatt, Hans und Gabi und Reiner Paulus. Um die Mitglieder auch wirklich zu Höchstleistungen zu zwingen, wurde beschlossen, jeder muss eine Maß Bier zahlen falls kein Rad in der Luft war bei den gezeigten Sprüngen. Nachdem man sich langsam über die „Frontler“ mit Glatt und anderen an das Springen herangetastet hatte, wollten auch die „Heckler“ zeigen was sie können. Theo war der erste der seinen damaligen Ford Escort auf die Beifahrertüre legte nach einem Sprung mit 120 km/h und einer irgendwie ungeplanten Landung. Kurz danach erwischte es dann auch noch Stanley mit seinem BMW 02. Nachdem der ganze Schrott in die heimischen Garagen geräumt war, zog es die Mitglieder nach Eiting zum Jägerwirt um den Durst zu löschen. Das Skifahren in Zell am See war immer fester Bestandteil seit den 70er Jahren im MSF. Dort traf man sich zusammen mit den Mitgliedern des örtlichen Motorsportvereins MSC Zell. So lernte man auch Sepp Haider kennen der zu dieser Zeit für Irmscher in der Deutschen und Österreichischen Rallyemeisterschaft fuhr. Es soll immer recht feucht zugegangen sein und man erfreute sich zu später Stunde über das Kasnockenessen. 1984 taucht wieder ein neuer Name auf Sepp Loipesberger, der zusammen mit Altherr, später mit Stefan Lederer auf einem Opel Kadett und Alfasud in die bayerische Rallyeszene eingriff. Fahrlehrer Dieter Pustal war mit einem D-Kadett ebenfalls in der Rallye 200 Szene zusammen mit Theo Supparitsch unterwegs. Theo fuhr auch gern mal selbst. Dazu bediente er sich eher ausrangierter Opel Ascona B und trieb diese mit bunten Kotflügeln über den Schotter. Mitte der 80er Jahre lernte Reinhard Veit den Hans Kögl auf den bayrischen Rallies 200 kennen. Die beiden waren sich gleich sympathisch und kämpften fort an im Mittelfeld der Klasse B bis 2000 ccm um das bessere Ergebnis zwischen einem Frontler-Golf und einem Heckler-C-Kadett. Beide zwar mit unterlegenen Fahrzeugen, aber dafür mit umso mehr Spaß unterwegs. Erwin Weber startete für Opel auf einigen Safari und Paris-Dakar Veranstaltungen mit Gruppe B Kadett E und Manta 400. Mitte der 80er Jahre geht Erwin Weber über Toyota zu VW und fährt mit Mathias Feltz auf einem Gruppe A Golf GTI zusammen mit Teamkollege Ericsson/Diekmann um die Gruppe A Weltmeisterschaft. Bernhard Peter taucht als guter Beifahrer im Verein auf und sitzt auch das eine oder andere Mal bei einem Freisinger im Auto. Aber er ist auch im Ausland, wie z. B. auf der Südschweden und auf diversen italienischen Rallies mit „Fremdfahrern“ unterwegs. Klaus Kronawitter verbraucht pro Rallye etwa einen dreiviertelten Opel Manta. Wenn er aber mal ankommt gehört er immer zu den Vordersten. Sein Beifahrer ist meist Gottfried Ziegeltrum. Das Ehepaar Decker kommt zum Verein mit einem Peugeot 205. Auch sie fahren national und internationale Rallies. Ende der 80er Jahre kommen noch Rüdiger Dilg, der ebenfalls mit einem Peugeot 205 nationale Rallies fährt, Helmut Huber und Sigi Schwaiger zum Verein. Rüdiger Dilg wurde durch einen Arbeitskollegen auf den Verein aufmerksam und wollte unbedingt im gleichen Verein wie Erwin Weber sein. Er machte auch gleich auf sich aufmerksam als er seinen Peugeot im Kiesweiher der Firma Hafner auf der Rallye Bad Aibling im Wasser versenkte und samt Beifahrer von Froschmännern geborgen wurde. Helmut Huber ist als Opel KFZ-Geselle natürlich zu der Zeit ebenfalls auf einem Opel C-Kadett im bayerischen Raum unterwegs. Richard Rank baute gerade an einem Opel Manta B. Das Projekt wurde fertig und diente ihm viele Jahre als Rallyeuntersatz zusammen mit Rita. Oliver Amon beginnt als junger Spunt ebenfalls mit einem C-Kadett und wechselt schnell als ADAC-Junior auf einen Kadett GSI 16 V. Als Nachwuchstalent fährt er um die Deutsche Rallye Trophäe und zusammen mit Service Hans Kögl, Peter Messer und dem Tuner Mamerow sind sie Teilnehmer auf dem 24-Std-Rennen am Nürburgring. Ralf Schmitz taucht auf, zusammen mit seiner Ehefrau fährt er Rallies im bayerischen Raum. Gregor Brannekämper probierte viele unterschiedliche Fabrikate als Rallyeauto aus, fährt vom Opel Corsa bis zum Ford Sierra im Süddeutschen Raum. Hubert Rottach beginnt im Verein als Slalomfahrer auf einem Peugeot 309. Lange gefällt ihm das aber nicht und er steigt ebenfalls auf Rallies um. Gegen Ende der 80er Jahre ist auch Theo Supparisch zusammen mit Stefan Lederer auf einem D-Kadett im Mitropa Cup unterwegs. Zwischenzeitlich sah man sich auf auf einem Skoda Favorit. Hans Kögl fährt nach wie vor Rallies im Bayern auf seinem verbreiterten Opel Kadett. Oliver Amon gewinnt 1989 den ADAC Juniorteam Cup zusammen mit Roland Maier. 1989 ist Klaus Kronawitter im Besitz eines Peugeot 309 Gruppe N und fährt unter anderem die Schotterrallye Alb-Donau Rallye im Schwäbischen zusammen mit Reinhard Veit/Monika Eckardt auf VW Golf GTI, Gregor Brannekämper auf Opel Corsa A und nicht zu vergessen Schmitz/Schmitz ebenfalls auf Opel Corsa A. Bernhard Peter macht im Jahr 1989 noch mal mit Fahrer Schafberger einige Ausflüge über die Alpen zu den Rallies Due Valli und Rallye Adria auf einem Opel Manta B Gruppe A. 1989 steht Reinhard Veit/Monika Eckardt auf dem Golf mit Theo Supparitsch/Aigner Max mit einem D-Kadett auf Sandbahn in Abendsberg des nächtens neben einander und kämpfen gegen einen russischen Allrad Sierra. Oliver Amon mit Roland Maier sind ebenfalls mit dem Opel Kadett GSI am Start. Im November 1989 kauft Reinhard Veit den GSI von Oliver Amon. Auf der Spitzbub Rallye 200, die zu der Zeit noch eine tolle Veranstaltung war, startet Rüdiger Dilg mit Bernhard Peter auf einem Audi 80 in der Klasse G 3, Sepp Loipesberger/Stefan Lederer auf ihrem Opel Manta, Veit/Eckardt auf VW Golf GTI, Helmut Huber/Ralf Edelmann auf Opel Kadett C und Andy Decker mit Andrea „Röger“ auf Opel Manta. Auf dem VW Golf Gruppe A startet 1988 und 1989 Erwin Weber zur Safari Rallye. Im Winter 1989/1990 wird der Kadett von Reinhard Veit für den Mitropa Cup vorbereitet. Das ganze findet im Autohaus Wutzer statt zusammen mit Peter Messer, Hans, Sigi und Herrn Kögl Senior. Der wiederum zusammen mit einigen Kriegskameraden dem Kadett endlich einmal stabile Unterbodenteile verpasst. Neben einer neuen Zelle und sonstigen Umbauarbeiten steht dem Unternehmen Mitropa Cup 1990 und der nächsten Jahre nichts mehr im Wege. Ralf Schmitz startete 1990 ebenfalls im Mitropa Cup zusammen mit Helmut Creutz. Erwin Weber kann 1990 bereits einen VW Golf Rallye bei einigen WM-Läufen bewegen.

DIE 90ER JAHRE

Richard Rank fährt im Jahr 1990 die Hessen Rallye und diverse bayerische Rallies mit Ehefrau Rita. Auf der Rallye Deggendorf im September waren wieder einige Freisinger zusammen. Klaus Kronawitter mit Konrad Ruppert, Gregor Brannekämper immer noch auf Opel Corsa, Reinhard Veit mit Peter Messer auf Golf, Richard und Rita Rank im Opel Manta. Während Erwin Weber 1990 seinen Rallyegolf auf fast allen Kontinenten der Erde bewegen und testen muss, geht es für Schmitz/Creutz und Veit/Eckardt im Mitropa Cup eher um erste und weitere Auslandserfahrungen. Zusammen mit einer Handvoll Niederbayern, wie zum Beispiel dem Bauer Hansi und einem Gruppe rund um den Bayerischen Rigi wie Schelle/Dietl oder Bussjäger/Schwerdt und einigen anderen Deutschen ging es über die Frühlingsrallye in Österreich, Läufen in der CSSR und in Italien zur 3-Städte Rallye nach Bayern. Hier fuhren Veit/Dietl, Decker/Lederer auf Peugeot, Schmitz/Creutz auf Opel Corsa und Weber/Feltz auf dem VW Rallye Golf, die allerdings früh ausfielen. Der Rest der Freisinger kam mehr oder weniger recht und schlecht ins Ziel. Die Wende ist vollzogen, endlich können wir auch in Ostdeutschland Rallies fahren. 1991 Erwin Weber ist zusammen mit Manfred Hiemer in der Deutschen Rallyemeisterschaft unterwegs. Auf ihrem VW Golf Rallye G 60 gewinnen sie die auch souverän. Auf einem Auto ganz anderer Art sind Sepp Loipesberger und Stefan Lederer unterwegs. Ihnen dient in diesem Jahr zum ersten Mal ein heckgetriebener Skoda 120. Neben der Oberlandrallye sind sie auf einigen Rallies 200 unterwegs. Reinhard Veit und Monika Eckardt sind auf ausgesuchten Mitropa Cup Läufen und einigen DM-Läufen unterwegs. Unterstützt werden die beiden bestens von Hans Kögl, Peter Messer und Sigi Schwaiger. Auf dem Harrachsprint wird das Team mit unerträglicher Hitze und Gösser Bier konfrontiert. Sigi Schwaiger nimmt zum ersten Mal neben Reinhard Veit auf dem Beifahrersitz Platz. Auf dem Sprintcross in Peiting zeigen sie Arwed Hafner wie man auf Schotter fährt. Hubert Rottach ist jetzt endlich beim Rallyefahren angekommen und
startet mit einem hübschen gelben Opel Corsa auf national Rallies in Bayern. Den Rallyesprint Bad Aibling im Oktober gewinnt dann auch gleich Rüdiger Dilg mit Ehefrau Roswitha auf dem neu erstandenen Lancia Delta Integrale vor Alfons Stock und Markus Steininger. Veit/Schwaiger werden Vierte auf Ihrem Kadett. Richard Rank und Rita sind auf Opel Manta ebenfalls dabei und nicht zu vergessen Hans Kögl/Monika Eckardt auf dem C-Kadett. Saisonabschluss ist wie meist die 3-Städte Rallye nach der Rallye Bassano. Erwin Weber gewinnt, Rüdiger Dilg mit Max Aigner werden 28. im Lancia und Veit/Weiss werden 29. im Kadett. Andreas Decker mit Martin Summer kommen auf einen tollen 35. Gesamtplatz mit dem Peugeot 205. Gregor Brannekämper nimmt mit Eineder Ludwig die Rallye auf einem Skoda Favorit unter die Räder. Unvergessen die Nächte im Festzelt von Straubing, die Stimmung, das Tauziehen, und das Feiern bis in die frühen Morgenstunden. Leider gibt es das nicht mehr, bleibt aber in unserer Erinnerung. Aber dafür haben wir ja jetzt den Haslinger Hof. Aber das war es noch nicht ganz. Ein paar Freisinger machten sich noch auf zur Spitzbub Rallye im November. Kögl/Schwaiger und Veit/Eckardt starteten in der Klasse F 10. Ralf Schmitz mit Renate Frittum starten mit dem Corsa und Rüdiger Dilg/Max Aigner auf dem Lancia. Die Rallye wird uns deshalb unvergessen bleiben, denn am Nachmittag fing es an zu schneien. Aber nicht ein paar Flöckchen sondern eher gefühlte 50 cm Neuschnee. Die Heimfahrt mit den Gespannen wurde zur Katastrophe. Trotz Allrad BMW mussten wir das Rallyeauto abladen sonst wäre bei Weilheim kein weiterkommen mehr möglich gewesen. Den Mitropa Cup gewann 1991 übrigens Matthias Moosleitner auf einem super gemachten Hartge BMW M3 mit Margit Tüchler. 1992 beginnt mit der Rallye Bayerwald. Schlüpfrige Wetterbedingungen warteten auf die Teilnehmer. Darunter Rüdiger Dilg mit Detlef Ruf und Veit/Eckardt. Angeblich soll Reinhard Veit mit geliehenen Handschuhen von Rüdiger Dilg unterwegs gewesen sein und sich deshalb vor dem Allrad Lancia in der Gesamtwertung platziert haben. Theo Supparisch und Stefan Lederer sehen wir oft am WP-Rand beim Zuschauen. Sagler als Service für Rüdiger unterwegs, schläft seinen Schwips im Auto aus, na – den Rest kennen wir ja, ist auch schon anderen passiert. Zwei Wochen später findet die Labertal Rallye statt. Gesamtsieger Rüdiger Dilg mit Harald Lathwesen vor wiedermal Alfons Stock und Markus Steininger. Helmut Huber fährt zusammen mit Ralph Edelmann auf einem C-Kadett auf den 18. Rang. Hans Kögl und Sigi Schwaiger werden 24. Immer noch mit dem C-Kadett. 39. wird Theo Supparitsch mit Landa Vladimir auf dem Skoda Favorit. Erwin Weber fährt dieses Jahr für Mitsubishi zusammen mit Manfred Hiemer in der Deutschen Rallyemeisterschaft. Auf der Hessen und Deutschland Rallye treffen Veit/Weiss und die Auto Wutzer Truppe mit Hans, Sigi und Erdmann die beiden Profi auch als Teilnehmer. Familie Rank ist ebenfalls dabei und startet in Hessen mit dem Opel Manta. Auf der Deutschland Rallye gesellt sich jetzt auch Andreas Decker mit Marion Mayer auf einem Kadett in Recyclinggrün zu uns in die Klasse N 3. Weber gewinnt die Deutschland mit zweieinhalb Minuten Vorsprung vor Gerber/Thul und Veit/Weiss werden 16. Die aber wohl schönste Rallye im Jahr 1992 fährt Bernhard Peter an der Seite von Klaus-Peter Kristek in Südfrankreich. Die beiden starten auf einem VW Golf bei der Rallye Antibes in den Seealpen. Jeder der dort war schwärmt von dieser Rallye die eigentlich nur aus Kurven besteht. Aber Bernhard Peter sitzt auch ab und zu bei Niki Schelle im Gruppe N Kadett. Die 3-Städte wurde ein bitteres Erlebnis für Sigi Schwaiger. Zusammen mit Reinhard Veit sollte es die erste international Rallye für Sigi werden mit Zielankunft natürlich. Ein Getriebeschaden machte der Fahrt ein jähes Ende. Aber dafür gewannen Weber/Hiemer mit dem Galant. 1993 starten Reinhard Veit und Gerhard Weiss nach einem Tipp von Marianne Wolf in der Euro-Rallye-Trophäe. Eine Siegprämie von 5000 DM winkt, sowie Rallies mit Wertungsprüfungen jenseits der 300 km Marke. Nach Starts in Belgien, Frankreich, Deutschland und Polen gewinnen die Beiden diese Meisterschaft. Immer dabei als Serviceteam Sigi, Erdmann und Hans. Wir lernen lustige Saarländer kennen zu denen wir heute noch Kontakt haben. Auf der zur Serie gehörenden Saarland und Deutschland Rallye treffen wir auch Andreas Decker der einige Läufe zur Deutschen Rallyemeisterschaft bestreitet. Die ersten D-Kadetten tauchen in Freising auf. In der Oberpfalz gehen Zilker/Andy Eder und Gafrontke/Sigi Späth an den Start. Flankiert werden die Beiden von Hans Kögl und Sigi Schwaiger, der endlich in einem A Ascona sitzt. Der Ex-Schieritz Ascona wird ihn mindestens die nächsten zwei Jahrzehnte
begleiten. Erwin Weber steigt für Mitsubishi in einen Pajero und bestreitet mit Beifahrer Manfred Hiemer Wüstenrallies. Gregor Brannekämper fährt 1993 einen Ford Sierra, manchmal aber auch einen Audi 80 Quattro im bayerischen Raum. Rüdiger Dilg mit Bernhard Peter starten neben der Hunsrück Junior Rallye bei mehreren Rallies 200. Martin Summerer zieht sich langsam aus dem „Profigeschäft“ zurück und widmet sich immer mehr dem Thema der Zeitnahme. 1994 nimmt Erwin Weber nochmal auf der Rallye Paris Dakar mit einem Mitsubishi Pajero teil, bevor er zu Seat wechselt und auch dort zuerst einmal Wüstenrallies auf einem Seat Toledo bestreiten muss. Hans Schachtner fährt mit einem japanischen Fahrzeug in Bayern. Rüdiger Dilg sieht man auf der Oberland Rallye mit Bernhard Peter und dem Lancia. Er wird ihn nicht mehr lange behalten bevor er, wie es im MSF Freising üblich ist, ebenfalls auf Opel umsteigt. Bei ihm ist es ein Opel Kadett E Gruppe A von dem schnellen Holländer Erwin Doctor. Das Team rund um Hans Kögl mit dem Auto Wutzer Kadett träumt ebenfalls von der Gruppe A. Veit/Weiss sind es leid nach 8 bis 10 km WP keine Bremse mehr zu haben und wollen ebenfalls umsteigen. Als Basis soll ein günstiger Opel Astra F dienen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und mit viel Aufwand und Arbeit steht das Teil Mitte der Saison 1994 auf dem Hof. Nach 2 Starts und 2 Ausfällen gesteht man sich aber ein, dass es nicht so einfach ist ein Gruppe A Auto selbst zu bauen. Auf nationalen Rallies in Bayern sieht man immer wieder Helmut Huber mit Ralph Edelmann und Hans Kögl ist auf den umliegenden 200 Rallies mit dem damals weiß gelben B-Ascona unterwegs. Christine Peter sieht die 90 Jahre als „das goldene Zeitalter des MSF Freising“. An jeder Ecke werden Rallyeautos gebaut, Mitglieder strömen zum MSF und auf Veranstaltungen treten die Freisinger in „Horden“ an. Ja es gab sogar Beifahrer, nicht nur Fahrer. Damals war ein Einstieg in den Rallyesport einfacher und auch günstiger als heute. 1994 wird auch die Kart-Gruppe zusammen mit dem AMC Moosburg gegründet. Geleitet und organisiert wurde das durch Hinrich Groneveld. Viele werden sich aber auch noch auf die Veranstaltungen auf dem Moosburger Viehmarkt erinnern, mit bis zu 170 Kart-Slalomfahrern. Die Gruppe hat bis heute Bestand und wird vor allem von den Schwaiger Jungs kräftig in Anspruch genommen. Auf der Rallye Catalunya geht das Team Weber/Hiemer erstmals mit dem Seat Ibiza an den Start. 1995 fährt Erwin Weber mit dem Ibiza um die 2 Liter Gruppe A Weltmeisterschaft. Nissan und Renault sind die stärksten Gegner, Opel wiedermal eher halbherzig mit dabei. Reinhard Veit fährt mit Gerhard Weiss und einem neu eingetauschten KRT-Astra die italienische 2 Liter Rallyemeisterschaft. Im Piermont gesellt sich Rüdiger Dilg mit seinem Kadett zu uns und nimmt ebenfalls teil. 1995 sind aber noch andere Freisinger unterwegs. Richard Rank startet wie Reinhard Veit auf der Hunsrück Junior Rallye, Hans Schachtner sitzt jetzt in seinem Traum, nämlich einem Mazda 323 Allrad. Die Peter Brothers bauen sich einen D-Kadett für die kommende Saison. Peter Messer startet mit einem D-Kadett auf der Rallye Oberland zusammen mit Andy Eder und dem Auto von Andy Eder. Rüdiger Dilg ist ebenfalls auf der Oberland zu sehen und auf der 3-Städte Rallye zusammen mit Bernhard Peter. Auch auf der 3-Städte Rallye ist Andy Eder mit seinem D-Kadett. Lohn des Ganzen ist unter anderem der Gewinn der ADAC Rallyemannschaftsmeisterschaft 1995 durch Hans Kögl, Hubert Rottach und Armin Christl. 1996 hat Gregor Brannekämper wiedermal die Automarke gewechsel und fährt jetzt einen Lada Samara. Um die Zweiliter Weltmeisterschaft fahren Erwin Weber und Manfred Hiemer auf einem Seat Ibiza Kitcar, am Jahresende wird Seat diese Weltmeisterschaft für sich gewinnen können. Bernhard und Markus Peter sieht man auf der Pyhrn-Rallye mit dem weiß roten D-Kadett. Richard Rank baut einen Opel Calibra auf und trennt sich von seinem treuen, roten Opel Manta. Sigi Schwaiger wiederum baut sich einen D-Kadett auf mit grünblauem Lack. 1997 beginnt Sigi Schwaiger als Fahrer auf der Oberland Rallye. Neuer Beifahrer ist Ralph Edelmann. Die Beiden werden ein paar Jahre zusammen fahren. Die Eder Brüder starten ebenfalls wie wild auf ihrem D-Kadett bei vielen Rallies in Bayern. Das Clublokal könnte zu dieser Zeit in Marzling gewesen sein, bekannt für Rüscherl und Rüdigern Speckplatten zu späterer Stunde.
1998 der MSF feiert sein 25 jähriges Bestehen. Am 31. Oktober läd die Vorstandschaft in den Gasthof Gumberger in Neufahrn ein. Schon am Nachmittag wurde die Siegerehrung des IN-Cups mit Zauberer, 70 Kindern und jede Menge Pokale gefeiert. Am Abend begrüßte der 1. Vorstand Theo Supparitsch die Gäste. Emma Burg (Rasshofer), Albert und Maria Grandl, Jürgen Samson und Jürgen Woda waren aus der Gründerzeit anwesend und erhielten ein Erinnerungskrügerl. Die aktiven Damen wie Gabi Kögl, Marianne Wolf, Rita Rank und Andrea Decker wurden mit einem Blumenstrauß geehrt. Die Teilnahme am Altstadtfest über mehrere Jahre mit einer Carrera Rennbahn wurde erörtert, die veranstalteten Radltuniere angesprochen, die Teilnahme am Kinderferienprogramm der Stadtjugendpflege und und nach einem vorzüglichen Abendessen spielte die Band „Just Ignition“ mit Armin Christl bis nach Mitternacht. Schade auch, dass die geplante Jubiläumsrallye 1998 aus Genemigungsgründen nicht veranstaltet werden konnte. Die Rallye war an Planung und Organisation eigentlich fast fertig. Geplant war die Rallye 200 für den 27. Juni mit 35 km Asphalt und Start und Ziel in Moosburg an der Isar. 1998 gewinnt das Seat Werksteam mit Weber/Hiemer zum Dritten Mal in Folge nach 1996 und 1997 die 2 Liter Weltmeisterschaft mit ihrem mittlerweile gelben Seat. 1999 startet Sigi Schwaiger mit einem Ford Escort zusammen mit Ralph Edelmann auf der Oberland Rallye und der Hunsrück Rallye. Auf der Oberlandrallye und schönem Wetter ist auch Hans Kögl als Teilnehmer zu finden. Die Hunsrück Rallye war für Sigi und Ralph ein besonderes Erlebnis. Trotz des Freistartes aufgrund des guten Ergebnisses auf der Hunsrück Junior Rallye von 1998, hatte der Gruppe N Ford so seine Gebrechen. Auf WP 3 Motorlager locker, Antriebswelle beschädigt und ein Reifenschaden. WP 4 Stoßdämpferabriss nach leicht übertriebenem „Gina“ Sprung und noch 50 WP Kilometer zu absolvieren. WP 6 Elektrikprobleme mit Benzinpumpe und Hauptstromschalter. WP 7 und 9 Kupplungsprobleme. WP 10 Zündaussetzer wegen defekten Hauptstromschalter. Trotzdem sahen sie als 35. das Ziel. Hans Kögl ist immer noch im gelbweissen Ascona auf bayerischen Rallyepfaden unterwegs. Das Ehepaar Walz setzt bei einigen Slaloms einen Opel C-Kadett ein. 1999 ist auch das erste Jahr in dem der MSF Freising als Mitveranstalter mit dem MC Labertal eine Automobilslalomdoppelveranstaltung durchführt.

DIE 2000ER JAHRE

Im Jahr 2000 hat Sepp Loipesberger einen Alfa Romeo Alfetta gebaut und fährt zusammen mit Stefan Lederer auf historischen Veranstaltungen und Bestzeitrallies. Die Eders haben mittlerweile einen modernen Opel Corsa in blau und starten bei der Rallye Bindlach, Ebern, Oberland, Ostbayern, also fast überall in unserer Umgebung. Die Familie Schachter sitzt wieder in einem Mazda 323 und starten bei einigen Rallies 200 und NAVC Veranstaltungen. Richard Rank fährt die Alpi-Orientale mit Ralph und Sigi Schwaiger mit Beifahrer Gregor Brannekämper oder Ralph Edelmann zieht es eher in den Osten. Er startet auf Veranstaltungen wie Rallye Sachsenring oder die Erzgebirgrallye. Hans Kögl bevorzugt die wenigen, letzten Schotterrallies zusammen mit Beifahrer Donauer. Auf der Rallye Ostbayern allerdings mit Ralph Edelmann haben die Beiden an 2 Rädern einen Reifenschaden und nur ein Reserverad. Die Zuschauer leihen den Beiden ein Opel Tigra Rad und weiter gings bis zum Ziel. Ralph Edelmann sitzt fast jeden Monat in einem anderen Auto zu dieser Zeit. Ob im Mitsubishi bei Anton Werner, oder dem Fiat Cinquecento von Christian Fendt, oder bei Sigi im D-Kadett, oder auch bei v.d. Heyden im Opel A-Ascona. Das Team Schwaiger/Edelmann fährt auch in diesem Jahr die „3-Täler-Historic-Rallye“. Eine Veranstaltung mit Gleichmäßigkeits prüfungen. Fahrbarer Untersatz war ein 1957 Opel Olympia. 2001 nehmen die Beiden noch einmal an dieser Veranstaltung teil. Hans Kögl sieht man auf der Rallye Bindlach, die große Schotteranteile hat. Die Eders fahren mit ihrem Corsa auf der Oberland Rallye. Die Vorbereitungen für den geplanten und beschlossenen Rallyesprint in Moosburg sind in vollem Gange. 2002 soll die Veranstaltung im Gewerbegebiet Premiere haben rund um das Gebiet des Kauflandes. Auf der Oberlandrallye 2002 fährt Reinhard Veit mit Sigi Schwaiger auf dem blaugelben Auto Wutzer Kadett GSI. Nach vielen Jahren der Abstinenz wird ein Geburtstagsgeschenk eingelöst. Hans Kögl und Peter Messer sind die Servicecrew. Wir sind aber nicht alleine. Wie immer auf der Oberland die Eders im Corsa, Gregor Brannekämper mit einem gelbgrünen Opel Calibra, könnte der von Richard sein. Rüdiger Dilg hat seinem Kadett etwas Mehrleistung eingehaucht und muss feststellen das der technische Umgriff dem nicht ganz gewachsen ist. Deshalb ist das Ziel eher selten zu sehen. Im Sommer findet dann tatsächlich der erste Sprintcross in Moosburg statt. Reinhard Veit quält sich mit harten Reifen um das Gewerbe und Hans Kögl ist ebenfalls als Teilnehmer verbucht. Das sollte aber glaube ich das letzte Mal gewesen sein, dass die beiden da gestartet sind, von da an war man nur noch Streckenposten. Überhaupt war alles als Posten, Arbeiter oder als Küchenhilfe unterwegs was irgendwie schon mal mit dem Verein MSF zu tun hatte. Immer dabei auch Gründungsmitglied Jürgen Samson, der sich für keine Arbeit zu schade ist. Erwin Weber setzt einen Ford Focus mit Kremer und Schneppenheim in der Deutschen Rallyemeisterschaft ein. Richard Rank hat sich eine Opel Astra F Gruppe N gebaut und fährt nationale Rallies wie zum Beispiel in Röhrnbach. Ralph Edelmann geht mit Anton Werner und einem Mitsubishi Lancer Evo 6 Gruppe A an den Start und hier und da fahren die beiden auch mit dem Audi S 2. Im Hause Wutzer wurde 2003 der KRT Astra von Reinhard Veit reaktiviert. Nach einigen technischen und optischen Arbeiten starteten Veit/Schwaiger auf der Niederbayern und der Ostbayern Rallye. Die Saison begann aber auf der Oberlandrallye. Rüdiger Dilg/Ralph Edelmann im Gruppe H Kadett, Martin Schwertl/Gregor mit Sigis D-Kadett, Sigi Schwaiger mit Micha Schachtner im Wutzer Kadett und der Eder Andy/Sellmaier waren an den Start gegangen. Auf der ehemals sehr bekannten Rallye Inn-Chiemgau starten Eder/Sellmaier und Schwertl/Eder. Richard Rank fährt in Österreich auf der Phyrn-Eisenwurz mit dem N-Astra zusammen mit Beifahrer Möckl. 2003 findet am 1. September auch wieder das Grillfest am Weiher der Firma Wiesheu statt. Die Versorgung mit Getränken übernahm damals sogar die Vereinskasse. Der zweite Rallyesprint findet erneut im Moosburger Gewerbegebiet statt. Gesamtsieger ist diesmal Michael Stock auf einem sehr schönen Porsche RS. Martin Schwertl wird mit dem Wutzer Kadett achtbarer Zehnter. 2004 sind wieder viele MSFler auf diversen Rallies unterwegs. Bereits im März ist Hans mit Martin Schwertl auf dem verschneiten Miesbach Rallyesprint unterwegs. Sigi fährt mit Manu die Rallye Tiefenbach und sitzt aber auf der Oberland wiederrum bei Reinhard Veit auf dem Beifahrersitz. Christine Peter sitzt auf dieser Rallye bei irgendeinem von den „Auers“ im Corsa. Ralph Edelmann steigt bei Rudi Reindl in eine Castrol Celica für die Rallye Tiefenbach, Hans Kögl ist wieder auf diversen 200ter Rallies unterwegs wie zum Beispiel die Bärenrallye in Bindlach. Zur Niederbayern Rallye ist Hans mit Sigi auf dem mittlerweile blauen Ascona erneut unterwegs. Service sind Reinhard Veit, Helmut Huber, Tom Eder, und Dirk Lösing. Auf der Ruperti Rallye starten Anton Werner/Ralph Edelmann mit dem Audi S 2 und gewinnen die Rallye. Veit/Schwaiger nutzen die Veranstaltung als Vorwagen für eine Testfahrt. Auf der 3-Städte Rallye sind drei Opel am Start, Richard Rank auf dem N-Astra, Rüdiger mit Beifahrer und Techniker Brandl mit seinem Kadett und Veit/Schwaiger auf dem KRT-Astra. Rüdiger rutscht in der dritten Wertungsprüfung vom Asphalt und fällt aus. Richard mit Ferdinand Heindlmeier werden Zweite in der Klasse N 3 und Veit/Schwaiger gewinnen die Klasse A 8 und werden Siebte Gesamt. Klar, dass Ralph Edelmann auch irgendwo drin sitzt. Diesmal ist es ein VW Polo von Matthias Beckmerwert. Im Jahr 2005 beginnt es für Ralph Edelmann bereits auf der Jänner Rallye. Zusammen mit Achim Mörtl und einem Mitsubishi gehen die beiden an den Start. Stebani/Heindlmeier sind in Finnland und Schnee mit einem Skoda unterwegs. Hans Kögl und Martin Schwertl starten wieder beim Miesbacher Sprint und Gregor Brannekämper betreut als Beifahrer Silvia Sellmaier im Eder Corsa. Schwerer Schicksalschlag für Tom Eder, zusammen mit Dirk Lösing findet der blaue Corsa ein jähes Ende auf der Rallye Ebern. Anton Werner und Ralph Edelmann starten mit dem Gulffarbenen Porsche GT 3 erstmals und läuten die Ära der GT Fahrzeuge auf der Oberland Rallye ein. Mit dabei Schwertl/ Heindlmeier auf dem Rank Astra. Auf der Hauptversammlung mit Vorstand Theo Supparitsch und Richard Rank als Vize werden Helfertätigkeiten auf der Rallye 200 Labertal, auf dem Slalom der Labertaler und das Grillfest für den 30.Juli beschlossen. Man zieht sich aus dem Staudinger Keller zurück und trifft sich nun am Dienstag im Gasthaus „Zur Länd“. Der Rallyesprint findet zum dritten Mal statt. Wieder mit dabei die schweren Plastikpoller in rot und weiß. MSF-Starter sind auch mit von der Partie. Helmut Huber mit einem neonfarbenen Opel Manta i 200 und Martin Schwertl mit dem Kadett GSI. Christine Peter ist mittlerweile feste Beifahrerin von Hans Kögl. Die beiden starten auf der Tiefenbach Rallye und der Niederbayern Rallye. Dieter und Regina Walz probieren die eine oder andere Rallye 200 mit ihren schwarz-gelben Opel Kadett GTE. Auf der herbstlichen Waldviertel Rallye in Österreich zeigte sich der MSF mit Martin Schwertl und Andi Eder. Die diesjährige 3-Städte Rallye war etwas verregnet. Am Start mit dem Porsche Werner/Edelmann die allerdings von der Strecke rutschen und ausfielen. Veit/Schwaiger im Astra kamen mit der Witterung gut zurecht und gewannen wie im Vorjahr ihre Klasse A 8 und wurden Gesamtfünfte. Martin Schwertl fährt auch 2006 um den Mitropa Cup zusammen mit Ferdinand Heindlmeier auf dem gelben N-Astra. Durch die Walhalla Rallye erfährt Oberhinkhofen eine Wiedergeburt für Rallyefahrer. Dilg/Brandl im eigenen Kadett und Werner/Edelmann im Mitsubishi gehen 2006 an den Start der Schotterrallye. Im Rahmen des Mitropa Cups fahren auch Veit/Edelmann mit dem Schwertl Martin und dem gesamten Servicetross nach Slowenien. Schlechter Tag für gelbe Astras, Martin rutscht von der Strecke und muss aufgeben. Veit/Edelmann zerstören den Vorderbau völlig unnötig in einem Micky Maus Rundkurs. Betrübt verlassen die Teams die schöne Landschaft um Slowenien. Hans Kögl sieht man wieder auf der Mönchshof Rallye, Rüdiger in Bindlach. Auf der Rallye Niederbayern setzen Werner/Edelmann wieder den GT 3 ein. Ferdinand Heindlmeier fährt mit Stebani und dem Skoda noch einige Rallye Trophäen Läufe unter anderem die Vogelsberg Rallye. Auf der Rallye 3-Städte ist Rüdiger Dilg/Günther Brandl mit dem von Sigi und Tom neu aufgebauten Opel Astra GTC Diesel unterwegs. Ein Auto das Richard Rank im neu entstanden Toyo-Diesel-Masters einsetzen will. Sie werden 2. in der Klasse und 25. Gesamt Martin Schwertl mit Ferdinand Heindlmeier kommen mit dem N-Astra auf einen 23. Gesamtplatz und werden fünfte ihrer Klasse. Anton Werner mit Ralph Edelmann werden im Porsche 8. Gesamt. Auch 2006 findet die Gemeinschaftsveranstaltung Rallyesprint Moosburg zusammen mit MC Labertal statt. Diesmal bekommen wir allerdings keinen Sonnenbrand, sondern es regnet wie verrückt. Der Gesamtsieger heißt einmal Rudi Weileder und in der zweiten Veranstaltung Anton Stoiber beide auf einem BMW M 3. Andy Eder entwickelt sich zum Frauenversteher und Chefgriller. Er ist nun fester Bestandteil des Bewirtungsteams rund um Gabi, Manu, Micha, Sigis Schwester und Claudia. 2007: Beifahrer Ralf Edelmann ist wieder der erste aktive MSFler auf der österreichischen Jännerrallye auf einem Subaru Imprezza mit Achim Mörtl. Im Sommer macht er zusammen mit Uwe Nittel auf einem Mitsubishi einen Ausflug zur Rallye Alpi-Orientale. Rechtzeitig zur Deutschland Rallye sitzt er wieder im Porsche von Anton Werner. Mit dem fährt er so einiges andere aber auch noch. Hans Kögl fährt mit Christine Peter wieder ausgesuchte Rallies im Bayerischen Raum und bekommt zum 50. Geburtstag einen Start bei der Rallye Köln-Ahrweiler geschenkt. Mit dem Ascona i 2000 startet die Wutzer-Truppe zum ersten Mal im Ahrtal. Die „untrainierbare“ Rallye mit erlaubtem Service nach jeder Prüfung wird zu einer der Lieblingsrallies von Hans und Christine. Mit einer Maximalzeit auf WP 8 und damit mit einem relativ schlechten Endergebnis kamen die Beiden bei der Premiere ins Ziel. Rüdiger Dilg mit Sohn Marcel Dilg starten auf der Rallye Franken. Ihr Kadett bringt sie auf den 29. Gesamtplatz. Helmut Huber mit dem Manta fällt in der Wertungsprüfung 2 bereits aus. Theo Supparitsch ist immer noch unser erster Vorstand wird aber 2007 im Februar von Richard Rank abgelöst. Gregor Brannekämper wird 2. Vorstand. Das Sportleiterteam besteht nach wie vor aus Sigi Schwaiger und Axel Naumann. Kassierer ist wie immer Martin Summerer. Vergnügungswart ist beim MSF Andy Eder. Die Rechnungsprüfer sind Reinhard Paulus und Urgestein Jürgen Samson. Besonderer Vorfall auf der Generalversammlung 2007 war ein Überfall auf einen Geldboten und der damit zusammenhängende Verlust für die Vereinskasse. Theo stellte sich als Delegierter für die ADAC OC-Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die diesjährige 3-Städte Rallye gewinnen Werner/Edelmann im Porsche GT 3 vor Gassner/Schrankl und Grösing/Winklhofer. Die Weihnachtsfeier findet im Nebenzimmer der Gaststätte „Zur Länd“ statt. Rallye Tiefenbach 2008. Rallye Urgestein Hans Kögl setzt sich in ein Rallyeauto mit Frontantrieb. Zusammen mit Christine Peter sitzt er im F/N Astra und gibt sein Bestes. Das Ehepaar Schachtner startet im „Blaugelben“ in der Klasse H bis 2000 ccm. Martin Rövekamp startet mit Werner Riebesel auf dem Gruppe G Kadett mit 115 PS in der Klasse G 18. Trotz Wintereinbruch sind die Wertungsprüfungen schneefrei. Michael Ziebolz wird neues Mitglied beim MSF. Der diesjährige Rallyesprint findet in Schaffhöfen/Niederbayern statt. 90 Starter kamen zum ersten Durchgang und 56 noch zum Zweiten. Gesamtsieger wurde beidemal Gerd Weinzierl auf einem BMW M 3. Der MSF war wiedermal für die Verpflegung zuständig und so waren Gabi, Micha, Andy Eder und Frau „Schwertl“ verantwortlich, den Kuchen für einen Euro und die Steaksemmel für 2,50 Euro an den Mann zu bringen. In der Saison 2008 bereitete Anton Werner einen Audi Quattro A1 vor um damit verschiedenste Rallies aktuelle oder historische zu fahren. Anton Werner und Ralph Edelmann starteten zur Oberlandrallye mit dem GT 3 und waren im Endergebnis auf dem dritten Rang. Die Rallye Niederbayern konnten die Beiden dann aber souverän gewinnen. Stebani/ Heindlmeier auf einem Skoda Kitcar mußten nach guten Zeiten in WP 11 mit Motorschaden aufgeben. Rüdiger Dilg/Michaela Schachtner brachten den N-Astra des Autohauses Wutzer ins Ziel auf dem 21. Gesamtplatz.
In Moosburg wurde ein Opel Kadett GSI aufgebaut in den Farben rot und gelb. Er soll hauptsächlich für Hans Schachtner und einigen Rallies im Umland zur Verfügung stehen. Auf der Rallye Rosenheim begibt sich Reinhard Veit mit Tom Eder auf die Jungfernfahrt mit dem neuen Rallyefahrzeug und stellt eine uneingeschränkte Vermietbarkeit fest. Anton Werner kämpft mit dem Porsche im Saarland bei widrigen Witterungsbedingungen und auf der Rallye San Marino kommt der Audi auf einer der ersten Historischen Rallies zum Einsatz, Beifahrer wie immer Ralph. Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 2009 wird dem 2008 verstorbenen Gründungsmitglied Albert Grandl mit einer Ansprache und einer Gedenkminute gedacht. Auf einer der ersten Rallies 200 des Jahres in Tiefenbach starten 7 MSF Teams. Anton Werner/Ralph Edelmann setzen mit dem Audi auf WP 1 gleich einmal eine Bestzeit. Wenig später schied das Team allerdings durch einen schweren Unfall aus. Von den restlichen Teams mit Veit/Eder im Kadett, Helmut Huber mit dem Manta, Riebesel/Rövekamp im Gruppe G-Kadett, Hans und Sissi im Ascona und Hans Schachtner/Michael Ziebolz im Kadett konnten sich Rüdiger Dilg/Micha Schachtner auf dem N-Astra als 20. Gesamt und beste MSFler durchsetzen. Bereits im März veranstalteten wir in Schaffhöfen einen Rallyesprint mit dem MC Labertal, bei dem wieder alles auf den Beinen war was irgendetwas mit dem MSF Freising zu tun hatte. Im Sommer fand dann in Moosburg nochmal unser traditioneller Rallyesprint als Doppelveranstaltung im Gewerbegebiet statt. Im Herbst halfen wir beim MSC 12 noch einmal kurz aus um ihren Rallyesprint in der Kiesgrube bei Buch auszurichten. Hans und Christine fuhren als Vorwagen, Reinhard Veit mit dem roten Kadett als Teilnehmer in der H bis 2000 ccm, Helmut mit Verbremser in der H über 2000 ccm und Tom mit dem G-Kadett. Um nicht ganz einzurosten starteten Veit/Eder mit dem N-Astra auf der 3-Städte Rallye. Kurz vorher wurde die Rallye Rosenheim noch als Test absolviert. Auf der 3-Städte startete auch Anton Werner mit Gabi Fischer auf dem Porsche, die mit einem zweiten Platz belohnt wurden. Die Wertungsprüfung Maign wurde von den MSFlern mit Streckenposten ausgestattet. Hans Kögl startet zum dritten Mal auf der Rallye Köln-Ahrweiler. Mit Startnummer 35, dem Serviceteam Sigi, Helmut, Peter und Sepp Loipesberger kommen sie als 24. mit Youngtimer Ascona ins Ziel nach Mayschoß im Ahrtal. Im Winter 2009/2010 wurde der Diesel Astra überholt und neu aufgebaut für Vater und Sohn Wacha um im Diesel Masters an den Start zu gehen. Die Tiefenbach sollte eine Testfahrt sein, aber in WP 3 gab es gleich mal einen Unfall. Tom fuhr mit Micha Schachtner und dem G-Kadett und verlor in WP 3 auch gleich 4 Minuten, Helmut Huber mit Martin Rövekamp sprangen nach einer Bodenwelle in den Wald und blieben dort stecken, Hans Schachtner mit Ferdinand Heindlmeier und dem roten Kadett kamen als 37. ins Ziel. Kögl/Peter im Ascona als 33., Rüdiger Dilg und Günter Brandl als 18. mit dem Gruppe H Kadett. Die Veits, die Schwaigers und die Wachas waren mit Kind und Kegel zum Zuschauen und Fotografieren angereist. Ralph Edelmann ist wieder mit Anton Werner unterwegs diesmal auf der Hessen Rallye. Die Rallye Niederbayern können sie vor zwei weiteren Porsches mit 14 Sekunden Vorsprung gewinnen. Hans Schachtner und Hans Kögl sind auf einigen „anderen Rallies“ gemeinsam auf Schotter unterwegs. Michael Mineif startet mit seinem Rallycross-Gerät auf verschiedenen Läufen in Niederbayern. Tom Eder startet erneut beim MSC 12 in Buch mit dem Gruppe G Kadett. Auf der Rallye Emmersdorf, die Schottercup zählende Veranstaltung, starten Huber/Rövekamp mit dem Manta, die allerdings bald ausfallen. Veit/Eder versuchen den roten Kadett möglichst schonend ins Ziel zu bringen, was bei dem Untergrund fast nicht möglich ist. Bei regnerischen Wetter findet wieder unser Rallyesprint in Moosburg statt. Rüdiger schert sich als Teilnehmer vorne links die Radbolzen kurz vor Ende der Veranstaltung ab. Klaus Naumann besticht auf der Veranstaltung mit seinem Fendt und den vielen Strohballen. Auf der Rallye Rosenheim wieder 7 Teams vom MSF in der Starterliste. Schnellster Mann wieder Rüdiger Dilg mit Günter Brandl. Auf der RKA sind Kögl/Peter zum vierten Mal und zu guter Letzt, die Schachtners nehmen am Rosenheimer Nachtsprint teil. 2011: Rallye Tiefenbach, Eder/Rövekamp im Kadett, Kögl/Peter im Ascona, Werner/Edelmann im Audi und Schachtner/Ziebolz im Mazda, vertraten die MSF Farben. Hinrich Groeneveld startet im Dacia Logan Cup auf verschiedenen permanenten Rennstrecken mit dem ATT Team, trotz Unfall im 8. Rennen schafft er im neunten Rennen einen Sieg bei Regen. Andy Glöckner und Jürgen Matscheko stossen zum Verein und starten mit einem Opel Manta auf verschiedensten Rallies. Auf dem Rallyesprint in Deggendorf sieht man Kögl/Peter und Veit/Eder als Teilnehmer. Die Jura Rallye nimmt das Team Kögl/Peter wieder mit dem bewährten blaugelben Opel Ascona unter die Räder. Im Sommer fand turnusmäßig unsere Doppelveranstaltung im Gewerbegebiet Moosburg statt. Hinrich Groeneveld startete mit dem Astra OPC, der Rest der Freisinger kümmerte sich um Streckensicherheit, Verpflegung und Montage und Demontage von Fahrbahnleitplanken. Das Wetter war kalt und regnerisch. Dabei war auch Gerhard Verlaan mit seinem Gruppe G Corsa. Auf dem Rallyesprint in Buch startet Hans Schachtner mit seinem Mazda 323, touchierte allerdings ein volles Wasserfass, was ihm der Einstieg nicht verzeihte. Helmut Huber kämpft mit dem seinem Manta auf dem losen Untergrund gegen Mitsubishis. Auf der Rallye Zorn starten die Schachtners im Mazda. Nach Jahren der gezwungenen Enthaltsamkeit steigt Reinhard Veit mit Tom Eder wieder in den KRT-Astra. Die Rallye Rosenheim sollte die Aufwärmrallye für die 3-Städte werden. Durch einen Dreher in der letzten Kurve der Rallye wurde zwar das Ergebnis vernichtet, aber nicht der Spaß den die Beiden hatten. Zur 3-Städte stieg Fred Winklhofer in den Astra und beide kamen nach normaler Fahrt als 19. Und Dritte in der Klasse ins Ziel. Rallye Köln Ahrweiler, Fünfter Start von Kögl/Peter als Service neu dabei Reinhard Veit mit den Oldies Sigi, Helmut und Peter. Wieder eine Zielankunft für das Ascona-Team. Mit dabei Werner/Edelmann im Audi Quattro, die Dritte Gesamt wurden. 2012: Wie all die letzten Jahre sind viele MSF Mitglieder auch nicht nur als Helfer auf den eigenen Veranstaltungen ehrenamtlich unterwegs, sondern auch auf der Rallye Niederbayern, auf dem Sprint MSC 12 und auf der Moosandl Rallye, um nur einige zu nennen. Sie sind es die den Motorsport in Bayern aufrecht erhalten, nicht die Teams die mit Ihrem Startgeld meinen etwas für den Sport zu tun. Aber nun doch zum sportlichen Teil. Die Abteilung Rundstrecke startet erneut im Dacia Logan Cup. Hinrich Groenveld nimmt unseren ersten Vorstand Rüdiger Dilg mit und der schlägt sich gar nicht so schlecht. Kögl/Peter starten auf der Jura, Moosandl, Niederbayern. Auf der Niederbayern mit dabei Werner/Edelmann mit dem GT 3 die 4. Gesamt werden und Veit/Winklhofer Pirmin mit dem KRT Astra kommen auf den 16. Gesamtplatz. Hans und Sissi starten mit dem weißen Ascona in der CTC und kommen ebenfalls ins Ziel. Als Service sind Sigi mit Sohn Andy, die Eders, Helmut Huber und Martin Jakob dabei. Wie immer sind wir im Bauernhof Sagerer untergebracht und gut aufgehoben. Auf dem diesjährigen Rallyesprint in Moosburg können wir Zanon/ Zelger als Vorwagen gewinnen. Er kommt mit seinem leucht-orangen Renault Super 1600 und absolviert seine Runden. Beide Veranstaltungen gewinnt Rudi Reindl mit einem Mitsubishi EVO 7. Reinhard Veit lässt die 3-Städte Rallye aus und startet mit Pfluft auf der Rallye Baden-Württemberg. Neu im Verein Stephan Köhler und Georg Memminger. Die Beiden starten mit einem VW Golf 2 und bereichern unsere andere Rallyeszene. Der Kurzausflug mit ein paar Opel-Oldtimer zum 111. Mauerner Narrhallafest sollte nicht unerwähnt bleiben. Veit/Veit starteten auf der Regensburg Classic mit einem C-Kadett zu der Gleichmäßigkeitsveranstaltung. Auf der Rallye Köln-Ahrweiler startet zum 6.ten Mal Kögl/Peter mit der sechsten Zielankunft in Mayschoß. Wie zum Jahreswechsel beschlossen sollte im Jubiläumsjahr 2013 ein Rallye 200 im Raum Moosburg vom MSF Freising veranstaltet werden. Die Vorbereitungen begannen zögerlich aber stetig. Als das Vorhaben als gesichert galt, hatten die WP Leiter und deren Stellvertreter neben Sigi Schwaiger mit den Eders, Hans Schachtner, Martin Rövekamp, Gregor Brannekämper und Dirk Lösing die meiste Arbeit zur Vorbereitung und Durchführung der Rallye zu bewältigen. Aber auch Nichtmitglieder wie zum Beispiel Tom von Dosky halfen mit dem Projekt „Jubiläumsrallye 200“ zum Laufen zu bringen. Als Name stand irgendwann „Rallye Südliche Holledau“ fest. So fand sie dann auch tatsächlich statt die 1. Rallye Südliche Holledau. Zusammen mit dem MC Labertal und vielen Motorsportvereinen im Umfeld von Moosburg ging die Veranstaltung mit Start- und Zielort auf dem Moosburger Viehmarkt für über 70 Starter problemlos und gut über die Bühne. Alle Beteiligten ernteten großes Lob von Anwohner, Landratsämtern, Polizei und Teilnehmern. Gerhard Verlaan als Rallyeleiter mit seiner rechten Hand Sigi Schwaiger hatte alles gut im Griff, an einem der heißesten Tage im Jahr 2013. Aber Dank Getränke Appel mußte keiner verdursten. Die Siegerehrung fand in der Stadthalle von Moosburg statt, während die Helfer mit Feuerwehren und WP-Leitern noch in den umliegenden Gaststätten ihr „Helferessen“ einnahmen. Eine Top Leistung hat die MSF Küche in der Stadthalle abgeliefert. Verschiedenste Essen wurden für Teilnehmer und Funktionäre vorbereitet und auf die Tische gebracht. Warscheinlich wird es eine zweite Rallye Südliche Holledau geben. Wir hoffen, dass sie eben so reibungslos abläuft und die anfänglichen Probleme über Bord geworfen werden können. Vergessen darf man auch nicht die Slalom Doppelveranstaltung im September die ebenfalls wieder ohne Probleme zusammen mit dem MC Labertal veranstaltet wurde. Belohnt wurden alle Funktionäre mit dem traditionellen Helferessen in der Halle des Autohauses Wutzer in Moosburg. Sportlich war dafür 2013 nicht so viel los. Alle Anstrengungen flossen in die Veranstaltungen. Aber ein paar konnten dennoch ins Rallyeauto steigen. Hans Kögl mit Christine Peter starteten in Tiefenbach ebenso wie Huber/Rövekamp mit den heckangetriebenen Opels. Beide sehen das Ziel, wobei Hans die Nase etwas vorn hat. In Emmerdorf setzen Kögl/Peter auf den blaugelben Ascona und durch einen Reifenschaden scheiden beide in der vierten Wertungsprüfung aus. Zur Rallye Niederbayern im August reisen wieder 3 Teams vom MSF an. Veit/Weiss auf dem KRT-Astra scheiden mit Kupplungsschaden in WP 8 aus, Kögl/Peter fallen kurz vor Schluß mit Motordefekt aus, Rüdiger Dilg mit Ferdinand Heindlmeier kommen gar nur bis zur WP 3, als sie ein Motorschaden am Scheppach Kadett ausfallen lässt. Großes Aufgebot an der WP Maign, die wieder vom MSF mit Streckenposten besetzt ist. Anton Werner/Ralph Edelmann starten dieses Jahr mit ihrem Audi in der Historischen Rallye-Europameisterschaft. Dreizehn Veranstaltungen in ganz Europa standen auf dem Programm. Die Freisinger erreichten den Vizetitel hinter dem österreichischen Porsche 911 Team Wagner/Zauner. Mit dem siebten Start und der siebten Zielankunft reisten Kögl/Peter auch dieses Jahr wieder nach Mayschoß zur Rallye Köln-Ahrweiler. Besucher wie jedes Jahr Oliver Amon, Service Sigi, Helmut, Reive und Peter. Ein Genuss sind die Abende in Udos Hotel zur Traube in Altenahr. Dort kann man sich kulinarisch verwöhnen lassen. Die Letzte Veranstaltung im Jahr 2013 ist die 40 Jahr-Feier des MSF mit seinen Gästen in Airischwand beim Huberwirt. Wir freuen uns mit euch auf die nächsten Jahrzehnte Motorsport!